Wenn Sie mit 1:1 Hebelwirkung long handeln, sind Margin Calls in der Regel nicht zu erwarten. Steigt der Preis, erhöht sich Ihr Eigenkapital; fällt der Preis, verringert sich Ihr Eigenkapital im gleichen Tempo. Da kein Kapital geliehen wird, kann das Konto unter normalen Marktbedingungen normalerweise nicht unter das erforderliche Margin-Level fallen.
Allerdings sind nicht alle Vermögenswerte beim Handel mit 1:1 Hebelwirkung von Übernachtgebühren befreit. Weitere Details finden Sie hier.
Bei 1:1 Positionen kann ein Margin Call nur in zwei spezifischen Situationen auftreten:
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Short-Positionen:
Wenn Sie eine Short-Position eröffnen, bewegt sich Ihr Eigenkapital in die entgegengesetzte Richtung des Marktes. Verluste können sich schneller ansammeln, wodurch ein Margin Call auch bei niedrigem Hebel möglich wird. -
Auswirkungen von Währungskursen:
Wenn Ihr Konto in einer Währung geführt wird (z. B. EUR), während das Instrument in einer anderen Währung notiert ist (z. B. USD), können Wechselkursschwankungen leichte Bewegungen Ihres Eigenkapitals verursachen. In seltenen Fällen kann dieser Währungseffekt – und nicht der Handel selbst – einen Margin Call auslösen.